Der Marktkommentar, 2. Quartal 2022

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Die Tendenz mit hoher Nachfrage und niedrigem Angebot, die während der Corona-Krise geherrscht hatte, setzte sich fort und eskalierte sogar, und insbesondere die Preise für auf Energie- und Nahrungsmittel bezogene Rohstoffe stiegen erheblich. Dies hat natürlich einen starken Anstieg der Inflation bewirkt und die Zentralbanken dazu gezwungen, die Geldpolitik zu straffen und die damit verbundene Rhetorik zu schärfen. Und zwar in dem Maße, dass die 10-jährigen Zinsen sowohl i den USA als auch in Deutschland um etwa einen Prozentpunkt stiegen, was für ein einzelnes Quartal äußerst selten ist. Der Zinsanstieg und die Erwartung zusätzlicher Zinserhöhungen vonseiten der Zentralbanken haben die Furcht wachsen lassen, dass den Zentralbanken keine „weiche Landung“ gelingen wird, und dass wir anstelle dessen in einer klassischen globalen Rezession mit über mehrere Monate anhaltenden negativen Wachstumsraten enden werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht sicher, ob es so weit kommt, der Aktienmarkt hat allerdings bereits mit Besorgnis und damit weltweiten Kursfällen reagiert.

 

Der Fonds*

Benchmark

Unterschied

Letztes Quartal

-9,98%

-9,53%

-0,46%

Jahr bis heute

-14,86%

-14,05%

-0,81%

*Die Renditehistorie finden Sie unter dem Reiter „Performance“.

Aktuelles
Unsere übergeordnete Riskoexponierung in den Portfolien war im zweiten Quartal stabil und lag im Allgemeinen höher als in unseren Referenzportfolien. Die Zinsanstiege und die plötzlichen Kursfälle im Aktienmarkt machten übergeordnet die Aktien und die Anleihen langfristig attraktiver, und wir sehen gleichzeitig eine Möglichkeit dafür, dass die Inflation in der kommenden Zeit leicht abflauen und damit den Druck auf die Zentralbanken mildern kann. Darüber hinaus deutet unser bevorzugter Indikator für die Stimmung im Aktienmarkt darauf, dass sich kurzfristig eine attraktive Möglichkeit für einen kurzfristigen Gewinn ergeben hat, weshalb wir Ende Juni unsere Aktienexponierung in den Portfolien erhöhten.

Hinweis:
Frühere Renditen lassen nicht auf künftige Renditen schließen. Der Wert und die Rendite Ihrer Anlage können fallen, und Sie können nicht sicher sein, den ganzen angelegten Betrag zurückzuerhalten. Normalerweise wird beim Kauf und Verkauf von Fondsanteilen eine Gebühr fällig. Der Fonds kann in Instrumente investieren, die auf verschiedene Währungen lauten. Mindestens 75 % des Vermögens werden stets in Euro angelegt oder gegenüber dem Euro abgesichert sein. Sie sollten bedenken, dass Wechselkursänderungen Ihre Anlage negativ beeinflussen können. Dies kann auch der Fall sein, wenn der Euro nicht Ihre Basiswährung ist.
Keine der hier enthaltenen Informationen sind als Anlageberatung zu verstehen, und vor einem Kauf oder Verkauf sollten Sie sich immer an Ihren Anlage- bzw. Steuerberater wenden.