Der marktkommentar, 2. Quartal 2021

Wachsender Optimismus und höhere Preise
Das zweite Quartal 2021 war in vieler Hinsicht von Optimismus und positiven Signalen geprägt und resultierte in ansehnlichen Renditen für die meisten Anlageklassen. Zu Beginn des Quartals gab es deutliche Hinweise auf eine verbesserte Situation in den Unternehmen, die im Großen und Ganzen sehr gute Bilanzen vorlegten, die die Erwartungen im Allgemeinen bei Weitem übertrafen. Gleichzeitig stieg das Wachstum in vielen Bereichen der Gesellschaft und zeugte davon, dass die massiven Anreizpakete und die lockere Geldpolitik vonseiten der Zentralbanken die Aktivität in der Gesellschaft wiederbelebt und in die Höhe getrieben haben - teilweise sogar auf ein höheres Niveau als früher. Ein Nachteil dieser Entwicklung sind natürlicherweise Preisanstiege bei Rohstoffen, Produkten und anderen Gütern aufgrund der steigenden Nachfrage und eines im Kielwasser des Lockdowns noch begrenzten Angebotes. Das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage ist noch nicht ausgewogen, und dies hat die Inflation stark steigen lassen. Bis auf Weiteres wird diese Entwicklung als vorübergehend angesehen.

Die Schutzimpfungen gegen COVID-19 schreiten weltweit voran, und die Infektionszahlen sind im zweiten Quartal gesunken. Dies hat den Optimismus genährt und das Vertrauen auf eine normalere Zukunft genährt. Im Laufe des Quartals kam es jedoch in Indien zu einer erheblichen Verbreitung der Infektion, und zuletzt geriet die Delta-Variante, eine Mutation des Coronavirus, in den Fokus. Diese Variante ist ansteckender als andere Varianten, und die Impfstoffe schützen möglicherweise nicht so effektiv gegen diese Variante des Coronavirus. Das Licht am Ende des Tunnels hat jedoch bisher die Besorgnis verdrängt, und die Finanzmärkte setzen den Aufwärtstrend unbeirrt fort.

Die meisten Aktien- und Anleihenmärkte haben im zweiten Quartal aufgrund des allgemein herrschenden Optimismus positive Renditen erzielt. Nur Anleihen der etablierten Märkte hatten im Laufe des zweiten Quartals eine sinkende Tendenz. Insgesamt erzielten sämtliche gemischte Portfolien im zweiten Quartal positive Renditen - und je höher der Aktienanteil war, umso höher war die Rendite.

2021 wurden im Aktienmarkt bisher nahezu ununterbrochene Anstiege verzeichnet. Dies galt zum Teil auch für Unternehmensanleihen. Allerdings konnten die Anleihen der etablierten Märkte und die Emerging Market-Anleihen aufgrund der starken Zinsanstiege zu Beginn des Jahres nicht in den positiven Renditebereich klettern, obwohl die Zinsanstiege im letzten Quartal abgeflaut sind.


 

Der Fonds*

Benchmark

Unterschied

Letztes Quartal

3.75 %

3.40 %

0.35 %

Jahr bis heute

4.80 %

3.63 %

1.18 %

*Die Renditehistorie finden Sie unter dem Reiter „Performance“.

Aktuelles
Unsere übergeordnete Riskoexponierung in den Portfolien war im zweiten Quartal stabil und lag im Allgemeinen höher als in unseren Referenzportfolien. Was eine erneute Erhöhung des Aktienanteils nach unserer Reduktion im April betrifft, sind wir nach wie vor etwas zurückhaltend und sind der Auffassung, dass weiterhin eine Möglichkeit für ein besseres Kaufniveau besteht. Sollten die Aktien wider Erwarten die positive Tendenz im zweiten Quartal fortsetzen, sind wir natürlich parat, dementsprechend zu agieren.

Hinweis:
Frühere Renditen lassen nicht auf künftige Renditen schließen. Der Wert und die Rendite Ihrer Anlage können fallen, und Sie können nicht sicher sein, den gesamten angelegten Betrag zurückzuerhalten. Normalerweise wird beim Kauf und Verkauf von Fondsanteilen eine Gebühr fällig. Der Fonds kann in Instrumente investieren, die auf verschiedene Währungen lauten. Mindestens 75 % des Vermögens werden stets in Euro angelegt oder gegenüber dem Euro abgesichert sein. Sie sollten bedenken, dass Wechselkursänderungen Ihre Anlage negativ beeinflussen können. Dies kann auch der Fall sein, wenn der Euro nicht Ihre Basiswährung ist.
Keine der hier enthaltenen Informationen sind als Anlageberatung zu verstehen, und vor einem Kauf oder Verkauf sollten Sie sich immer an Ihren Anlage- bzw. Steuerberater wenden.