Der marktkommentar, 1. Quartal 2022

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Die ersten drei Monate des Jahres stellten für das Anlagejahr 2022 einen schwierigen Start dar - mit negativen Renditen für die meisten Anlageklassen, hierunter sowohl globale Aktien als auch dänische Anleihen. Anders gesagt: Das Umfeld war sehr schwierig, um für die Anleger in den Finanzmärkten positive Portfoliorenditen erzielen zu können - auch wenn sich der Aktienmarkt im März wieder erholte.

Die Omikron-Variante des Coronavirus, die zu Beginn von 2022 das große Thema gewesen war, prägte den Markt im ersten Quartal nur in begrenztem Umfang (strenge Lockdowns in den großen Städten und Häfen in China resultierten jedoch im März in erneutem Druck auf die Lieferketten). Im Gegensatz dazu waren der Krieg in der Ukraine und die US-amerikanische Geldpolitik die ganz großen Themen in den Finanzmärkten.

Russlands Invasion der Ukraine prägte die Finanzmärkte mit einem erhöhten geopolitischen Risikoniveau. Deshalb haben die Märkte ihren Fokus darauf gerichtet, ob der Konflikt das Risiko birgt, sich auf andere Länder auszuweiten. Darüber hinaus bedeutet der Konflikt einen Aufwärtsdruck auf die Preise vieler Arten von Rohstoffen (hierunter natürlich insbesondere Erdöl und Erdgas, aber auch mehrere Metalle). Und zwar gerade jetzt, wo viele westliche Länder bereits damit zu kämpfen haben, die Tendenz steigender Preise auf mehreren Niveaus zu begrenzen.

Gegen Russland verhängte Sanktionen ließen wie gesagt sehr schnell die Rohstoffpreise in die Höhe schießen, da Russland in Bezug auf die Produktion von Öl, Gas, Getreide und bestimmten Industriemetallen eine zentrale Stellung einnimmt. Die Entwicklung bei den Rohstoffen hat einen zusätzlichen Druck auf die Inflationsentwicklung ausgelöst, wobei sich die Inflation in mehreren Ländern auf den höchsten Niveaus seit mehreren Jahrzehnten befindet. Um der Inflationsentwicklung entgegenzuwirken, hat die amerikanische Zentralbank (Fed) zum ersten Mal seit 2018 die Zinsen angehoben und zudem den Bedarf an zusätzlichen Straffungen signalisiert, was den Druck auf den Rentenmarkt aufrechterhalten hat.



 

Der Fonds*

Benchmark

Unterschied

Letztes Quartal

-5,66 %

-5,00 %

-0,66 %

Jahr bis heute

-5,66 %

-5,00 %

-0,66 %

*Die Renditehistorie finden Sie unter dem Reiter „Performance“.

Aktuelles
Wir erwarten, dass das Marktumfeld im kommenden Quartal weiterhin von sinkendem Wachstum und der Aussicht auf geldpolitische Straffungen geprägt sein wird, was für die reife Konjunkturphase typisch ist. Dies bedeutet, dass wir als Anleger uns nach wie vor darauf einstellen müssen, dass sich die Tendenz mit Marktschwankungen und Korrekturen, die wir im ersten Quartal erlebt haben, in der nächsten Zeit fortsetzen wird.

Die Entwicklung im ersten Quartal - mit weiter steigenden Zinsen und Rohstoffpreisen, anhaltend hoher Inflation und schwächeren Wachstumsindikatoren - ist für risikoreiche Vermögenswerte auf längere Sicht weniger unterstützend geworden. Wir behalten jedoch bis auf Weiteres eine moderat erhöhte Exponierung gegenüber Aktien bei und verfolgen aufmerksam, ob das Wachstum schneller als erwartet nachlässt, was für Aktien negativ wäre.

Hinweis:
Frühere Renditen lassen nicht auf künftige Renditen schließen. Der Wert und die Rendite Ihrer Anlage können fallen, und Sie können nicht sicher sein, den gesamten angelegten Betrag zurückzuerhalten. Normalerweise wird beim Kauf und Verkauf von Fondsanteilen eine Gebühr fällig. Der Fonds kann in Instrumente investieren, die auf verschiedene Währungen lauten. Mindestens 75 % des Vermögens werden stets in Euro angelegt oder gegenüber dem Euro abgesichert sein. Sie sollten bedenken, dass Wechselkursänderungen Ihre Anlage negativ beeinflussen können. Dies kann auch der Fall sein, wenn der Euro nicht Ihre Basiswährung ist.
Keine der hier enthaltenen Informationen sind als Anlageberatung zu verstehen, und vor einem Kauf oder Verkauf sollten Sie sich immer an Ihren Anlage- bzw. Steuerberater wenden.